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Informationen über Hexen, die Hauptdarsteller in WICKED - Die Hexen von Oz
Wissenswertes über Hexen
Die Faszination für Hexen und Zauberer,
Magie und Mystik
hat Jahrhunderte lange Tradition
Wicked – Die Hexen von Oz: Ein Musical, zwei Hexen und unendliche Magie. Mit seiner Thematik ist das Musical direkt am Puls der Zeit. Das Thema Hexen ist heute populärer denn je. Beim Blick in die Medien kann man geradezu von einem Hexenboom sprechen. Auch fällt auf, dass Hexerei, Magie und Übernatürliches weitestgehend in einem positiven und sympathischen Licht dargestellt wird. Dem war jedoch nicht immer so.
Etymologie - Das Wort "Hexen"
Das Wort Hexe ist „ein Sammelbegriff, der unter anderem Incantata (Beschwörende), Bacularia (Besenreiterin), Herberia (Kräuterfrau) und Strix (Eule) bedeutet. Die Wurzeln des deutschen Wortes Hexe sind nur im westgermanischen Sprachraum zu finden. Die althoch-deutsche Variante hagazussa leitet sich wahrscheinlich vom althochdeutschen Hag (Zaun, Hecke, Gehege) sowie vom germanisch/norwegischen tysja (Elfe, böser/guter Geist) und litauischen dvasia (Geist, Seele) ab. Es handelt sich also vermutlich um einen auf Hecken oder Grenzen befindlichen Geist.“
Das Hexenbild damals
Die Hexe war im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete, meist weibliche, Heil oder Unheil bringende Person, die im Zuge der Christia-nisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bund geglaubt wurde. Vom 15. bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden Hexen oder diejenigen, die man für solche hielt, legal verfolgt und ihnen der Prozess gemacht. 75 Pro-zent der verfolgten Personen war weiblich. Jedoch gab es auch Regionen, in denen das Bild des Zauberers traditionell männlich besetzt war. In Island zum Beispiel waren 80 Prozent der verfolgten Hexen Männer. Man erzählte sich, sie seien Wesen mit einem speziellen Gürtel, der sie in gefährliche Tiere verwandelte.
Das Hexenbild heute
Auch heute noch ist der Glaube an Hexenkräfte im Sinne von Personen, die Schadenszauber ausführen, in vielen Ländern und Kulturen wie zum Beispiel denen Lateinamerikas, Südostasiens und vor allem Afrikas, weit verbreitet. Im europäisch-amerikanischen Kulturraum ist der Begriff Hexe seit Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmend positiv besetzt. Als Hexe bezeichnen sich heutzutage viele Frauen, die sich unter anderem mit Heilkräutern und alten europäischen Religionen beschäftigen. Die Celtic Witches zum Beispiel berufen sich auf die Religion der Kelten.
Hexen in der Literatur
Diese positiven Hexenbilder spiegeln sich auch in der Literatur wider. Während „Die kleine Hexe“ bei Otfried Preußler wegen ihrer guten Taten noch zur Außenseiterin wird, kennen Kinderbücher wie „Bibi Blocksberg“ und „Merlin“ überwiegend gute Hexen oder handeln wie bei „Harry Potter“ gleichermaßen von guten und bösen.
Das märchenhafte Stereotyp der Hexe, nämlich einer alten Frau, die auf einem Besen reitet, oftmals in Begleitung eines schwarzen Vogels oder einer Katze, ist vermutlich relativ neu und auf Illustrationen in deutschen Märchenbüchern zurückzuführen. Wicked – Die Hexen von Oz ist anders und zeichnet ein neues, modernes Bild von Hexen, das auch in anderen Literaturvorlagen wieder zu finden ist.
Hermine Granger ist eine der zentralen Charaktere in Joanne K. Rowlings Harry Potter-Romanen. Sie ist klug und hilft Freunden mit ihrem magischen Wissen. Damit geht sie ihnen aber auch schon mal auf die Nerven. Mitunter setzt sie ihr Zauberwissen ein, um Hauselfen aus der Sklaverei zu befreien, und schafft es dank eines Zeitumkehrers ihre vielen Schulfächer parallel zu belegen.
Hexen in TV- und Kino-Produktionen
Die US-amerikanische Fernsehserie „Charmed – Zauberhafte Hexen“ erzählt die Geschichte dreier Schwestern, Prue, Phoebe und Piper Halliwell, die nach dem Tod ihrer Großmutter in das Haus der Familie ziehen und dort herausfinden, dass sie magische Kräfte besitzen. Prue erhält die Macht der Telekinese, Piper kann Moleküle so verlangsamen, dass sie still stehen und Phoebe hat plötzlich Visionen über kurzfristig eintretende Ereignisse. Fortan müssen sie lernen, mit diesen Fähigkeiten umzugehen, und gegen Geister und Dämonen zu kämpfen.
Auch die Horrorkomödie „Die Hexen von Eastwick“ aus dem Jahr 1987 zeichnet ein modernes Bild von Hexen. Die Freundinnen Alexandra, Jane und Sukie wohnen gemeinsam in einem Haus in der Kleinstadt Eastwick in Neuengland. Ihr Nachbar Daryl verführt alle drei Frauen gleichermaßen, die zunächst eifersüchtig aufeinander sind, später aber den als Teufel gelten-den Daryl mit Voodoo-Zauberei gemeinsam bekämpfen. Der tot geglaubte Daryl mutiert zum entstellten Wesen und verschwindet dann. Einige Monate später bekommen alle drei Frauen ein Kind... Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Updike aus dem Jahr 1985 war mit Cher, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholson hochkarätig besetzt und unter anderem für zwei Oscars nominiert.
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04131/6972-200 TICKETLINE 7 Tage/Woche von 7:3o bis 23:oo Uhr. |
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